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So ließ Drexl an der Treppe zur Ferienwohnung einen Handlauf auf halber Höhe anbringen, die Treppenabgänge sind mit Absturzsicherungen versehen. Die Spielgeräte - ein richtiger Spielplatz mit Rutsche, Schaukel und Trampolin - stehen auf dem weichen Rasenuntergrund vor dem Wohnhaus der Gastgeber. Kamera am Traktor Erst bei genauem Hinsehen ist der direkt daneben befindliche Teich als kindersicher zu erkennen. Nachdem ein schützender Zaun die Kinder vielmehr zum Überklettern ermutigt habe, habe die Familie direkt unter der Wasseroberfläche ein von Kleinkindern begehbares Gitter anbringen lassen, erzählte Petra Drexl. Von der Zufahrt ist der Spielbereich durch einen Zaun getrennt. „Dies ist besonders wichtig, weil schwere landwirtschaftliche Maschinen und andere Fahrzeuge ständig ein- und ausfahren“, erklärte Reinhold Watzele (LBG). Er zeigte bei einer Betriebsbesichtigung auf, was auf einem Bauernhof getan werden kann, um Kinder vor Unfällen zu schützen. Bernhard Drexl freute sich über den Erfolg seiner Bemühungen:„Die Gäste sind jetzt richtig locker und lassen ihre Kinder beruhigt spielen.“ Auf dem Drexl-Hof ist nicht nur der Gästebereich, sondern das gesamte Betriebsgelände gefahrenfrei gestaltet. Nicht benötigte Ladewände sind an der Wand befestigt, Leitern mit Klappbrettern gesichert, nicht ständig benutzte Arbeitsräume abgeschlossen. Der Aufgang zum Heuboden ist mit einer Gittertür mit innenliegendem Schloss versperrt. Und extra zum Toben hat Bernhard Drexl in der Scheune einen „Mini-Heustadel“ eingerichtet. Da Traktoren und Zugmaschinen eine erhebliche Gefahrenquelle für im toten Winkel spielende Kinder darstellen, sind die schweren Fahrzeuge mit einer Rückfahrkamera versehen. Über einen im Monitor im Führerhaus hat der Fahrer so jederzeit im Blick, was sich hinter ihm ereignet. „Wenn man die hohen Anschaffungskosten für einen Schlepper bedenkt, macht das Sicherheitssystem das Kraut auch nicht mehr fett“, empfahl Watzele. Das Beispiel soll nun Schule machen und möglichst viele Landwirte motivieren, ihren Hof für die eigenen und fremde Kinder so sicher wie möglich zu gestalten. Unter anderem in einer Broschüre, einem Videofilm und verschiedenen Spielen erklärt der auch als Plüschfigur erhältliche „Kater Moritz“ für alle Altersstufen, welche Gefahren auf einem Bauernhof lauern können. Für alle interessierten Landwirte und Verantwortliche hält die LBG eine anschauliche Checkliste sowie ausführliches Informationsmaterial bereit. Die Materialien sind über den Bundesverband der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften im Internet unter www.lsv.de oder telefonisch unter der Nummer 0561/9359420 zu beziehen
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